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Ist Trinkwasser nicht das am besten kontrollierte Lebensmittel?

Ja, aber es werden nach der neuen Wasserverordnung nur noch ein paar Inhaltsstoffe und ein paar Parameter getestet. Der Großteil schädlicher und kanzerogener (krebserregende) Stoffe wird nicht berücksichtigt.

Als Beispiel ein Parameter:   ...das Wasser sollte nicht korrosiv(!) sein...

Info-Filme hier!

 

Ich hab gehört, dass Osmosewasser sauer ist...

Wenn angeführt wird, dass der PH-Wert des gereinigten Wasser niedrig ist (sauer), wenn man es mit Teststreifen oder einem Messgerät überprüft, ist es erst einmal nur eine Zahl auf dem Messgerät. Dabei wird aber meistens vergessen, zu überprüfen, inwieweit dieses Wasser "gepuffert" ist (d.h. wieviele Stoffe sind mit diesem PH-Wert enthalten). Denn nur wenn das Wasser stark gepuffert ist und dabei sauer ist, hat es einen Einfluß auf den Organismus. Je weniger es gepuffert ist, desto weniger hätte selbst ein extremer Säure- oder Basenwert Auswirkungen auf unseren Säure- Basenhaushalt.
Und Osmosewasser ist sehr wenig gepuffert!

Desweiteren ist Osmosewasser sehr sauber und deswegen auch sehr aufnahmefähig. So nimmt es z.B. Sauerstoff oder Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf, wenn es über einen längeren Zeitraum offen in einer Karaffe steht. So kann die Umgebung einen Einfluß auf den Basen-/Säurewert des Wassers haben.

Aber auch hierbei bedenken: Der Messwert alleine führt einen in die Irre...

Sie können es auch umgekehrt selbst ausprobieren:
Jeweils ein Glas mit Leitungswasser und Osmosewasser füllen und in beide ein Körnchen Natron (basisch) zugeben.
Das Ergebnis? Sie haben (auf dem Messgerät) immer noch annähernd den gleichen PH-Wert beim Leitungs- bzw. Flaschenwasser abgelesen während Sie beim Osmosewasser ein völlig basisches Wasser haben.
Aber wieviel Natron haben Sie Ihrem Körper jeweils zugeführt?

Da das Thema mit dem PH-Wert nicht einfach ist, noch ein Vergleich:
Stellen Sie sich einen Luftballon vor. Sie messen einen Durchmesser von 20cm, was in diesem Beispiel den PH-Wert widerspiegelt.
Dann stellen Sie sich einen Stein vor. Sie messen einen Durchmesser von nur 15cm. Welcher Gegenstand ist größer? Natürlich der Luftballon. ABER wir vergessen etwas, wenn wir uns NUR auf den Durchmesser (PH-Wert) versteifen.
Das merken Sie, wenn Sie sich vorstellen, dass beide Gegenstände auf Ihren Fuß fallen... Wieviel Aussagekraft hatte in diesem Fall der Meßwert der GRÖßE?

Ein anderer Gedanke:
Misst man den PH-Wert eines Apfels oder einer Zitrone, würde man in diesem Zusammenhang wahrscheinlich davor warnen, jemals so etwas zu essen. Interessanterweise werden sie aber basisch verstoffwechselt (wie nahezu jedes reife Obst und Gemüse).
Um unseren Körper in ein ausgewogenes Säure- Basenverhältnis zu bekommen, ist die Ernährung von basisch verstoffwechselbaren Lebensmitteln wesentlich gewichtiger als die Verwendung von (eventl. manipuliertem) Wasser. So ist auch für die Zellen entscheidend, dass die im Serum (Blut) bereitgestellten Stoffe nicht größer als ca.1/10.000 Gramm sind. Und selbst wenn die Stoffe eines Leitungs- oder Mineralwassers auch basisch wären, sind sie dennoch zu groß (das trifft für fast alle im Wasser befindlichen Stoffe zu) um von der Zelle aufgenommen zu werden.

 

Ist das so, dass Wasser aus einer Osmoseanlage Mineralien aus dem Körper ausspült und daher vermehrt wieder zugeführt werden sollten?

Das Wasser der Osmoseanlage enthält noch Mineralien, und zwar solche,
die auch bioverfügbar sind! Das ist der Unterschied zum destillierten
Wasser, das ja dem Körper bei ausschließlicher Einnahme Mineralien entziehen
kann.

ABER das Thema MINERALIEN gehört eigentlich NICHT zum Thema
Trinkwasser. Das wird einem nur seit langem eingeredet. DENN wenn man Wasser wegen der Mineralienaufnahme trinken wollte, müßte man ca. 25 Liter Flaschen- oder Leitungswasser trinken, um genau so viel VERWERTBARE Mineralien aufzunehmen wie durch 1 Möhre !!!
DENN Mineralien in der Möhre (in allen pflanzlichen und tierischen
Lebensmitteln) sind organisch und damit zu fast 100% von den Körperzellen
verwertbar, während Wasser anorganische Mineralien enthält, die der Körper
nur zu ganz wenigen Prozenten verwerten kann. 
Diese restlichen feinsten Partikel der Mineralien (kolloidale Mineralien
anorganischer Art) sind die, die auch in dem Osmosewasser verbleiben.
D.h. Osmosewasser enthält zwar sehr wenig, aber bioverfügbare Mineralien, die der Körper begrüßt.
Beinahe alle Mineralien eines Flaschenwassers wären für den Körper dagegen nichts als schwierig zu entfernender Ballast.
Mit anderen Worten enthält Osmosewasser also genau so viel verwertbare Mineralien wie Leitungs- oder Mineralwasser. Nur ohne den großen Anteil unverwertbarer und unerwünschter Stoffe.

 

Das hat aber einen merkwürdigen Geschmack...

Es ist üblich, dass gereinigtes Wasser meistens verschiedene Geschmacksrichtungen hat. Das selbe Glas Wasser kann einer Person süß, einer anderen sauer, der nächsten bitter oder metallisch vorkommen.
Das liegt meist daran, dass dieses nach dem Filtern sehr neutrale Wasser in sich selbst kaum einen Geschmack hat, aber ein hervorragender Träger von Geschmack ist.
D.h. wenn man bei diesem Wasser etwas schmeckt, schmeckt man sich selbst.

Interessant ist dabei festzustellen, ob verschiedene Personen in einem Haushalt die gleiche "Geschmacksrichtung" empfinden, oder unterschiedliche Wahrnehmung vorhanden sind. Meist sind sie nämlich unterschiedlich, und so erkennt man leicht, dass nicht das Wasser diesen Geschmack beinhaltet, sondern die Unterschiede in den verschiedenen Personen zu finden sind.
Empfindet man das Wasser als süß oder neutral, ist alles normal. Hat man den Eindruck, dass es sauer ist, ist der Körper höchstwahrscheinlich übersäuert (was durch unsere Ernährung im Westen sehr verbreitet ist).
Ist es bitter, kann das ein Hinweis auf Probleme im Verdauungstrakt oder der Leber/Galle sein.
Hat man das Gefühl, dass es metallisch schmeckt, weist das auf eine erhöhte Belastung von z.B. Schwermetallen hin.

Das gefilterte Wasser ist also ähnlich einem Indikator für möglicherweise bereits bestehende Probleme des Körpers. Das ist positiv zu bewerten, da es einem einen Hinweis bietet, diese spezifischen Bereiche eventl. auch durch weiterführende Maßnahmen zu verbessern.
Etlichen Kunden geht es aber so, dass nach einigen Wochen diese anfänglichen Unstimmigkeiten bzw. Geschmacksrichtungen geringer ausfallen oder ganz verschwinden. In solch einem Fall hat der Körper registriert, dass er (endlich) Schlacken und störende Stoffe ins Wasser abgeben kann (weil dieses sehr saubere Wasser wesentlich mehr Stoffe aufnehmen kann als „normales“ Flaschen- oder Leitungswasser). Die Erfahrung zeigt, dass der Körper nach mehreren Wochen oder ein paar Monaten den größten Anteil der unerwünschten eingelagerten Stoffe abgegeben hat und damit auch der "merkwürdige Geschmack" nachlässt und ganz verschwindet.
Anders ausgedrückt macht man also durch dieses Wasser nebenbei eine Art Entschlackungs- und Entgiftungskur.